Willkommen auf meinem Wanderblog!

Wandern - eine Leidenschaft

Für mich ist Wandern eines der schönsten Hobbys die es gibt. Draußen in der freien Natur zu sein und mit eigener Kraft an die Spitze eines Berges zu gelangen. Das bedeutet für mich Freiheit und Entspannung - teilweise aber auch körperliche Herausforderung. Der Weg zum Ziel ist meistens genauso schön, wie das Ziel selbst - nur anders. Auf dem Weg findet man Bäche, Flüsse, Seen aber auch unterschiedliche Tiere und Pflanzen. Die Belohnung der Wanderung ist dann die Ankunft auf der Spitze des Berges. Dort lässt man den Blick schweifen, hält inne und genießt einfach nur.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meiner Wanderartikel und viel Erfolg bei euren eigenen Wanderungen. Vielleicht trifft man sich ja mal beim Wandern :)

Wer kann wandern?

Im Grunde genommen kann sich jeder auf eine Wanderung begeben. Weder das Alter noch das Geschlecht spielt eine Rolle. Grundvoraussetzung ist eigentlich nur, dass man entsprechendes Schuhwerk trägt und Proviant dabei hat. Trotzdem sollte man sich vor jeder einzelnen Wanderung über einige Dinge genau informieren:

Wie lang ist der Weg und wie ist er beschaffen?
Es macht einen Unterschied, ob man sich nur auf einem Forstweg befindet, auf einem schmalen Grat entlang geht oder sogar Kletterpartien bewältigen muss. Von normalen Schuhen oder Turnschuhen rate ich ab. Ich empfehle gute Wanderschuhe die auch den Knöchel mit stützen. So ist man für so gut wie jeden Untergrund bestens ausgerüstet und muss sich keine Sorgen machen. Nach jeder Wanderung sollten die Schuhe dann mit einer Bürste und kaltem Wasser gereinigt werden.

Wie viele Höhenmeter müssen bewältigt werden?
Um so höher man wandert, um so geringer wird der Sauerstoffgehalt in der Luft. Es macht einen großen Unterschied, ob ich auf 2.000 Meter hoch wandere oder 3.000 Meter. Kondition und die allgemeine körperliche Verfassung spielen hier eine große Rolle. Ohne Vorerkrankungen und bei normaler durchschnittlicher Konstitution kann man erstmal mit Höhen bis zu 2.000 Meter über dem Meeresspiegel anfangen. Wenn das ohne Probleme klappt, kann man sich langsam steigern.

Gibt es unterwegs bewirtete Hütten?
Bei jeder Wanderung sollte man sich vorher informieren, ob es auf der Wanderroute bewirtete Hütten gibt. Dort kann man dann bei Bedarf einkehren und etwas Trinken bzw. Essen. Das verringert das Gewicht des Proviantes, welches man selbst mitnehmen muss. Die meisten Hütten machen erst im Laufe des Monats Mai auf. Einfach vorher im Internet informieren über die Öffnungszeiten bzw. im Zweifelsfall einfach direkt anrufen.
Meiner Meinung nach sollte man immer auch selber etwas zum Essen und Trinken dabei haben. So ist man nicht auf die Hütten angewiesen und ist auch bei unvorhergesehenen Situationen bestens versorgt.

Wie viel Essen und Trinken muss ich selbst mitnehmen?
Die Beantwortung der Frage hängt mit der vorherigen zusammen. Wenn man nicht in einer Hütte einkehrt, muss man den kompletten Proviant selber mitnehmen. Man braucht also einen Rucksack mit genügend Fassungsvermögen. Da man beim Wandern viel Flüssigkeit verliert ist es am wichtigsten immer genügend Trinken dabei zu haben. Meine Empfehlung ist mindestens einen Liter, eher zwei Liter dabei zu haben.

Wie wird das Wetter an dem Tag sein und welche Klamotten packe ich ein?
Informiert euch immer vorher darüber, wie das Wetter am Wandertag sein wird. Am besten ein paar Tage vorher schon beobachten und am Tag vor der eigentlichen Wanderung nochmal überprüfen. Meine Must-Haves sind die folgenden: Eine Kopfbedeckung (Kappe und Laufmütze), atmungsaktives T-Shirt zum Wechseln, eine Regenjacke und einen Pullover oder eine dünne Jacke.
Bei zu heftigem Wind, Regen oder Gewitter würde dringend davon abraten eine Wanderung durchzuführen. Man sollte kein unnötiges Risiko eingehen und sein Leben aufs Spiel setzen! Es gibt noch genügend andere Tage an denen das Wetter optimal für eine Wanderung sein wird ;)

Wandere ich alleine oder in der Gruppe?
Sicherer ist es immer in der Gruppe zu wandern. So kann man sich im Ernstfall gegenseitig helfen. Normalerweise verfügen die Gruppenmitglieder meistens unterschiedliche Wandererfahrungen und man kann sich über bisher durchgeführte Wanderungen austauschen sowie von einander lernen. Hierbei sollte man darauf achten, dass einer nicht einfach vorne alleine davonrennt oder jemand der langsamer ist vergessen wird. Einfach ein durchschnittliches Tempo wählen womit alle zurecht kommen.
Ich habe die bisherigen Wanderungen meistens alleine durchgeführt. So konnte ich mein eigenes Tempo wählen und in Ruhe alles dokumentieren und bildlich festhalten. Falls man sich entscheidet alleine Wandern zu gehen sollte man Freunden und Familie immer Bescheid geben, wann man sich wohin auf den Weg macht. So kann man im Notfall immer noch jemanden informieren. Extrem wichtig ist beim Wandern ohne andere Personen sich nicht zu überschätzen bzw. unnötige Risiken einzugehen! Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Hat jemand bestimmte Vorerkrankungen? Werden Medikamente benötigt?
Wandern soll Spaß machen und darf den Körper ruhig fordern. Man sollt es aber nicht übertreiben, insbesondere wann man an bestimmten Erkrankungen leidet. Frag im Zweifelsfall bei deinem Hausarzt nach. Meistens wird sich Wandern jedoch eher positiv auf die Gesundheit auswirken als umgekehrt.

Wie komme ich zum Wanderweg und wie komme ich wieder nach Hause?
Meistens gibt es nur zwei Möglichkeiten: Mit einem Auto/Motorrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ist man mobil, sollte man sich die Strecke vorher anschauen und nach einem geeigneten Parkplatz suchen. Da auf den Parkplätzen oft Parkgebühren erhoben werden, sollte ein wenig passendes Kleingeld mitgenommen werden - die Parkautomaten nehmen meistens nur Kleingeld und geben teilweise auch kein Rückgeld heraus.
Reist man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an, sollte man sich die Fahrzeiten genau anschauen, Umstiege beachten und wie man das letzte Stück vom Bahnhof oder der Busstation zum Anfang des Wanderweges bewältigt.

Wie viel Zeit muss ich für alles einplanen?
Die Zeitplanung bei einer Wanderung ist einer der wichtigten Fragen. Es macht einen Unterschied, ob man eine entspannte zwei Stündige Wanderung macht oder ob man eine zwei- oder sogar Mehrtagestour macht. Dementsprechend muss man auch einplanen, was man alles an Klamotten und Verpflegung mitnimmt. Nicht vergessen die Zeit zum Wanderweg und zurück mitzurechnen!

Gesamtfazit:
Anhand dieser Fragen kann man sich gut vorbereiten und (fast) alles im Vorhinein planen. Klar treten hin und wieder mal unvorhergesehene Situationen auf, aber man sollte einfach immer seinen gesunden Menschenverstand benutzen und keine unnötigen Risiken eingehen. Als ungeübter Wanderer sollte man sich nicht überschätzen. Lieber erstmal mit kleinen Strecken anfangen und sich langsam steigern. Mit steigender Erfahrung kann man dann auch viel besser abschätzen, was der eigene Körper schaffen kann und was vielleicht (noch) nicht.
Um es besser einzuschätzen füge ich bei jedem Artikel in meinem Wanderblog, soweit ich es erfasst habe, einige allgemeine Informationen, wie zum Beispiel den Schwierigkeitsgrad, die Zeitdauer, die Streckenlänge, die Anzahl der zu bewältigenden Höhenmeter und die Höhe des Gipfels hinzu.

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